Die klassischste aller Methoden: Man setzt sich hin – allein oder in einer Gruppe – und sammelt alle Ideen, die einem in den Kopf kommen. Du machst hier eine einfache Liste.
Hier verwendet man den Begriff “Grüne Wiese”, denn es ist wichtig, keine Bewertung abzugeben: keine Zensur, einfach nur sammeln. Je wilder, desto besser. Die Grundregel: Quantität vor Qualität. Aus hundert verrückten Ideen können ein, zwei brauchbare entstehen. Die einzige Regel lautet: Kein “Nein” während des gesamten Prozesses.
Mein Fazit dazu: Ein toller Anfang, um kreativ zu sein. Wenn du noch absolut keine Idee hast, ist das eine gute Übung. Aber Brainstorming bleibt eine Übung – Am Ende hat man eine Liste voller Ideen, aber keine Ahnung, welche davon wirklich tragfähig ist.
Brainstorming produziert Masse, aber keine Klarheit. Es fühlt sich produktiv an – man hat ja etwas getan – aber die eigentliche Arbeit, die Ideen zu bewerten und zu validieren, beginnt erst danach. Und meistens fehlt dafür das Kriterium.
