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Jobs to be Done: Funktioniert es erst, wenn man schon Kunden hat?

Diese Theorie stammt von Clayton Christensen. Die zentrale Idee: Menschen kaufen keine Produkte – sie “stellen” Produkte ein, um eine bestimmte Aufgabe (einen “Job”) zu erledigen. Ein Milchshake wird nicht gekauft, weil er lecker ist, sondern weil er auf dem Weg zur Arbeit den Hunger stillt und die Zeit vertreibt.

Jobs to be Done zwingt dich, tiefer zu denken: Was will der Kunde wirklich erreichen? In welcher Situation befindet er sich? Was sind seine tatsächlichen Ziele – nicht nur die oberflächlichen, sondern die funktionalen, emotionalen und sozialen?

Mein Fazit dazu: Die Theorie ist brillant – aber extrem schwer anzuwenden. Denn um den wahren “Job” zu verstehen, musst du schon sehr nah am Kunden sein. – Und das ist definitiv nicht für jemand geeignet, der/die nicht einmal eine Geschäftsidee hat. 

Du musst viele Gespräche führen, beobachten, zwischen den Zeilen lesen. Und selbst dann ist es oft eine Interpretation. Zwei Menschen können dieselben Interviews führen und zu völlig unterschiedlichen Schlüssen kommen, welcher “Job” eigentlich erledigt werden soll. Die Methode gibt dir einen Rahmen – aber keine eindeutigen Antworten.

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chi.zhang
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