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Google Ads Betreuung

SEO-Metadaten

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Title TagGoogle Ads Betreuung: Kosten, Leistungen und die ehrliche Rechnung
Meta DescriptionWas eine Google Ads Betreuung kostet, was sie umfassen muss und wann sie sich nicht lohnt. Mit Marktpreisen aus Quellen und meinen eigenen Preisen, offen hergeleitet.
URL-Slug/google-ads-betreuung/
Fokus-Keywordgoogle ads betreuung (720/Monat, KD 11)
Neben-Keywordsgoogle ads agentur kosten (210, KD 16) · google ads betreuung kosten · google ads agentur preise
AutorinChi Zhang
Versionv1, 17. Juli 2026. Keyword-Daten: Semrush de, 17.07.2026. Preise und Marktspannen: interne Preisdokumentation v4 und Strategic Narrative v79, Modul 6.2 (Quellen: Handelsblatt, seoagentur.de, PRReport/GWA). SERP-Prüfung vorab: Top 10 besteht aus 7 Service-Seiten und 3 Kosten-Artikeln, dieser Artikel besetzt den Kosten-Winkel. Interne Links: Performance-Seite (3 Ankervarianten), google-ads-b2b, landingpage-optimierung-im-b2b, Pillar, Befund. Nach Livegang: von /google-ads-b2b/ und /b2b-suchmaschinenmarketing/ je einen Link auf diesen Artikel ergänzen.

Google Ads Betreuung: Was sie kostet und wann sie sich lohnt

Wer nach einer Google Ads Betreuung sucht, hat meistens schon ein laufendes Konto und einen Verdacht: Da müsste mehr herauskommen. Die erste Frage ist dann fast immer die nach dem Preis, und genau diese Frage beantwortet der Markt am schlechtesten. Von 161 untersuchten Agentur-Websites nennen nur 36 überhaupt konkrete Preise, der dokumentierte Grund ist Verhandlungsspielraum. Was die Betreuung kostet, erfahren Sie dort nach drei Erstgesprächen.

Ich mache es anders. In diesem Artikel stehen die Marktpreise mit Quellen, meine eigenen Preise mit Herleitung, und die Fälle, in denen sich eine Betreuung nicht lohnt. Die letzte Kategorie fehlt in den meisten Texten zu diesem Thema, aus einem naheliegenden Grund: Wer Betreuung verkauft, schreibt ungern auf, wann man sie nicht kaufen sollte.

Was eine Google Ads Betreuung umfasst

Die Arbeit zerfällt in zwei Teile, die getrennt bezahlt werden: das einmalige Einrichten und das laufende Führen.

Das Setup. Am Anfang steht die Keyword-Recherche: Welche Suchbegriffe tippen Ihre Kunden ein, was kosten die Klicks, welche Begriffe sehen nach Kaufabsicht aus und sind keine. Darauf baut die Kampagnenstruktur auf, dann die Anzeigentexte, und zuletzt das Conversion-Tracking. Das Tracking ist der Teil, der am häufigsten fehlt oder falsch eingerichtet ist, und ohne ihn ist alles Weitere blind: Ein Konto, das Klicks zählt statt Anfragen, kann nicht sagen, welches Keyword Kunden bringt und welches nur Kosten.

Die laufende Betreuung. Danach beginnt die eigentliche Arbeit: Gebote und Budgetverteilung anpassen, neue Anzeigenvarianten testen, und vor allem den Suchanfragenbericht pflegen. Dieser Bericht zeigt, für welche Suchen Ihre Anzeigen ausgespielt wurden, und dort steht der Streuverlust schwarz auf weiß: Suchen mit „kostenlos”, „Ausbildung” oder „Gehalt” kosten Geld und bringen nie einen Kunden. Diese Begriffe werden als negative Keywords ausgeschlossen, Woche für Woche. Ein Konto, dessen Suchanfragenbericht seit Monaten niemand geöffnet hat, verbrennt einen zweistelligen Prozentsatz seines Budgets. Wie B2B-Kampagnen im Detail aufgebaut werden, steht im Artikel zu Google Ads im B2B.

Dazu gehört ein Bericht, den Sie verstehen können: ausgegebenes Budget, Klicks, Anfragen, Kosten pro Anfrage, und was im nächsten Monat geändert wird. Ein Bericht, der nur Impressionen und Klickraten zeigt, berichtet über Zwischenergebnisse.

Google Ads Agentur Kosten: die Marktpreise

Die Spannen aus deutschen Brancheerhebungen (Handelsblatt, seoagentur.de):

LeistungMarktpreis Deutschland
Kampagnen-Setup (einmalig)500 – 3.000 €
Laufende Betreuung, kleine Unternehmen250 – 800 €/Monat
Laufende Betreuung, Mittelstand800 – 2.500 €/Monat
Alternativ: Anteil am Werbebudget10 – 20 % des Ad-Spends

Das Werbebudget selbst kommt in allen Modellen obendrauf, es fließt direkt an Google und ist kein Teil des Honorars.

Zwei Abrechnungsmodelle stehen hinter diesen Zahlen. Die Pauschale ist planbar, koppelt die Bezahlung aber nicht an den Umfang: Ein Konto mit 2.000 € Budget und eines mit 20.000 € machen unterschiedlich viel Arbeit. Der Prozentsatz vom Budget wächst mit dem Umfang mit, setzt aber einen Fehlanreiz, wenn er allein steht: Die Agentur verdient mehr, wenn Sie mehr ausgeben, unabhängig davon, ob mehr herauskommt. Seriöse Anbieter kombinieren deshalb den Prozentsatz mit einer Mindestpauschale und begründen beide.

Bei sehr niedrigen Preisen lohnt eine Rückfrage, wie viele Stunden im Monat für das Konto vorgesehen sind. 250 € im Monat sind bei jedem realistischen Stundensatz zwei bis drei Stunden Arbeit. Für Gebote, Tests, Suchanfragenbericht und einen Bericht reicht das nicht, und was dann geliefert wird, ist ein automatisierter Report.

Meine Preise, mit Herleitung

Alle meine Preise leiten sich aus einem einzigen Stundensatz her: 120 €/h, obere Kante der Freiberufler-Spanne, Senior-Niveau kleiner Agenturen. Es gibt keinen zweiten Preis und keine Zuschläge.

LeistungPreisHerleitung
Kampagnen-Setup (einmalig)1.500 €rund 12 bis 13 Stunden × 120 €/h, Marktmitte
Laufende Betreuung15 % des Werbebudgets, mind. 990 €/MonatProzentsatz ist die Mitte der Marktspanne, die Mindestpauschale deckt die Kosten bei kleinen Budgets

Dazu zwei Bedingungen, beide mit Grund. Erstens ein Werbebudget von mindestens 2.000 €/Monat: Darunter erzeugen Kampagnen zu wenig Daten, um optimierbar zu sein, und eine Betreuung würde Geld kosten, ohne ihren eigenen Preis hereinzuholen. Zweitens eine Erstlaufzeit von drei Monaten, danach monatlich kündbar: Die ersten Wochen sind Datensammlung, ein Urteil über die Kampagne braucht diese Zeit. Was die Betreuung im Einzelnen umfasst, steht auf der Seite zum Performance Marketing.

Wann sich eine Betreuung nicht lohnt

Drei Fälle, in denen ich Ihnen abraten würde, auch mir selbst gegenüber.

Das Budget liegt unter 2.000 € im Monat. Die Rechnung trägt nicht: Bei 1.000 € Budget und 990 € Betreuung verdoppeln sich Ihre Kosten, während die Kampagne zu wenige Klicks erzeugt, als dass Optimierung messbar würde. Sinnvoller ist dann, das Konto selbst schlank zu führen (wenige exakte Keywords, wöchentlich zehn Minuten Suchanfragenbericht) und das gesparte Honorar in die eigene Website zu stecken.

Niemand sucht nach Ihrem Angebot. Google Ads fängt bestehende Nachfrage ein. Für ein Produkt, dessen Kategorie noch niemand kennt und eintippt, gibt es dort nichts einzufangen, egal wie gut das Konto geführt wird.

Die Website wandelt Besucher nicht um. Das ist der häufigste Fall, und er verdient einen eigenen Abschnitt.

Die Grenze jeder Betreuung: was nach dem Klick passiert

Eine Google Ads Betreuung endet am Klick. Was danach passiert, entscheidet Ihre Website, und dort steht im B2B die größere Zahl. Eine typische Seite macht aus 2 % ihrer Besucher Anfragen. Bei einem Klickpreis von 5 € kostet eine Anfrage dann 250 €. Die beste Betreuung der Welt senkt Ihren Klickpreis vielleicht um 20 oder 30 Prozent. Eine Seite, die statt 2 % ganze 4 % der Besucher umwandelt, halbiert die Kosten pro Anfrage.

Beide Hebel gehören zusammen, aber sie sind nicht gleich groß, und der größere liegt fast immer brach: Für die Anzeigen fühlt sich jemand zuständig, für die Seite dahinter niemand. Wenn Ihre Kampagne läuft und trotzdem zu wenige Anfragen kommen, beginnt die Suche nach der Ursache deshalb nicht im Google-Ads-Konto, sondern auf der Seite, auf der Ihre Besucher landen. Wie diese Arbeit aussieht, steht im Grundlagenartikel zur Conversion-Optimierung und, speziell für Landing Pages, im Artikel zur Landingpage-Optimierung im B2B.

Woran Sie eine gute Google Ads Betreuung erkennen

Fünf Prüfpunkte, alle vor Vertragsschluss klärbar.

  1. Das Konto gehört Ihnen. Sie sind Inhaber des Google-Ads-Kontos, die Agentur erhält Zugriff. Wenn der Anbieter das Konto in seinem eigenen Konto führt, gehört Ihre gesamte Kampagnenhistorie beim Wechsel ihm.
  2. Der Bericht zählt Anfragen, nicht Klicks. Fragen Sie nach einem Beispielbericht. Wenn dort Impressionen und Klickraten die Hauptrolle spielen und Kosten pro Anfrage nicht vorkommen, wissen Sie, woran gearbeitet wird.
  3. Der Suchanfragenbericht hat einen festen Platz. Fragen Sie, wie oft er geprüft wird und wie viele negative Keywords im letzten Monat dazugekommen sind. An dieser Frage trennt sich Betreuung von Verwaltung.
  4. Die Landing Page kommt im Gespräch vor. Ein Anbieter, der Ihre Zielseite nie erwähnt, optimiert die halbe Strecke.
  5. Preis und Laufzeit sind öffentlich oder werden im ersten Gespräch genannt. Zwölf Monate Mindestlaufzeit ohne Begründung sind ein Anreizproblem: Das Modell lebt dann von der Verlängerung, für das Ergebnis haftet niemand.

Häufige Fragen zur Google Ads Betreuung

Was kostet eine Google Ads Betreuung im Monat? Am deutschen Markt zwischen 250 und 2.500 €/Monat je nach Budgetgröße und Anbietertyp, alternativ 10 bis 20 % des Werbebudgets. Bei mir: 15 % des Budgets, mindestens 990 €/Monat, plus einmalig 1.500 € Setup. Das Werbebudget geht in allen Fällen zusätzlich direkt an Google.

Lohnt sich eine Betreuung bei kleinem Budget? Unter 2.000 € Werbebudget im Monat in den meisten Fällen nicht, weil das Honorar die möglichen Einsparungen übersteigt und die Kampagne zu wenige Daten für messbare Optimierung erzeugt. Ehrlicher ist dann Selbstverwaltung mit schlanker Struktur oder die Investition in die eigene Seite.

Prozentsatz vom Budget oder Pauschale, was ist besser? Beides hat einen Konstruktionsfehler, wenn es allein steht: Die Pauschale ignoriert den Umfang, der reine Prozentsatz belohnt höhere Ausgaben. Die Kombination aus Prozentsatz und Mindestpauschale gleicht beide Fehler aus, sofern beide Zahlen begründet sind.

Kann ich Google Ads nicht selbst betreuen? Ja, mit realistischem Zeitansatz: Für ein kleines Konto sind das nach dem Einrichten etwa zwei bis vier Stunden im Monat, vor allem für den Suchanfragenbericht und die Gebote. Die Grenze liegt weniger beim Werkzeug als bei der Erfahrung, Suchbegriffe nach Kaufabsicht zu sortieren, und bei der Ehrlichkeit, das eigene Konto monatlich an den Kosten pro Anfrage zu messen.

Woran scheitern Google-Ads-Kampagnen im B2B am häufigsten? Nach meiner Erfahrung selten an den Geboten und meistens an zwei Stellen: Budget fließt in Suchbegriffe ohne Kaufabsicht, weil der Suchanfragenbericht nicht gepflegt wird, und die Klicks landen auf einer Seite, die die Frage des Besuchers nicht beantwortet. Die erste Stelle repariert eine Betreuung, die zweite nicht.


Ob das Geld bei Ihnen in der Kampagne oder auf der Seite verloren geht, lässt sich prüfen, bevor Sie irgendetwas beauftragen. Der kostenlose Conversion-Befund zeigt Ihnen an Ihrer eigenen Landing Page, wo Anfragen verloren gehen und was sich ändern lässt. Danach entscheiden Sie, ob Sie es selbst umsetzen oder die Betreuung in eine Hand geben.

Portrait von Chi Zhang, Gründerin von Solostarter und Entwicklerin des Akquiseprotokolls.
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chi.zhang
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